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15. Mai. 2018

 

Simone Modlinski, 1. Vorsitzende des Vorstands und Leiterin der Verwaltung…

Simone

…wohnte als Tochter des damaligen Heimleiters Hans-Ulrich Köller die ersten sechs Lebensjahre mit ihren Eltern im Jugendwohnheim an der Zeppelinstraße.

Auch nach dem Umzug in eine fünf Minuten entfernte Wohnung war Simone noch häufig im Heim. Mit ihrer Mutter begleitete sie ihren Vater bei einigen Ferienfahrten der Bewohner der Zeppelinstraße. Auch Weihnachten wurde zusammen im Heim gefeiert.

Die Jugendheimstätten waren immer Thema zu Hause. Dazu kamen die vielfältigen Kontakte zwischen Simones Familie und dem Ehepaar Marie und Hartmut Schneider, sodass sich das Gedankengut der Gründer der Jugendheimstätten in ihr fortpflanzte.

So begann Simone im Alter von 22 Jahren ihre Beschäftigung in der Verwaltung der Jugendheimstätten. Auch während der Elternzeit durch ihre zwei Kinder ließ das Heim sie nie ganz los, sodass sie dennoch einmal die Woche vor Ort tätig war. Nach einer Übergangsphase mit einer halben Stelle, ist sie mittlerweile täglich als Verwaltungsleitung in der Zeppelinstraße tätig.

Als langjähriges Mitglied im Verein der Jugendheimstätten Niederrhein e.V. war Simones Blick aber immer schon nicht nur auf die Verwaltung fokussiert, sondern es lagen ihr immer alle Belange des Vereins am Herzen.

Im Jahr 2014 übernahm sie dann das Amt der 2. Vorsitzenden und wurde im April dieses Jahres zur ersten Frau an der Spitze des Vereins gewählt. Die bedeutet für sie zwar zum einen eine besondere Ehre, stellt aber zugleich auch eine besondere Verpflichtung und Herausforderung dar.

Ein wichtiges Anliegen ist es für Simone – wie es auch immer bei ihrem Vater war -, die Grundideen der pädagogischen Konzeptionen der Vereinsgründer zu bewahren und den Verein in deren Sinne weiterzuentwickeln und alle Einrichtungen zukunftsweisend aufzustellen.

Dabei möchte sie all unseren Bewohnerinnen und Bewohnern soweit wie möglich ein wohnliches Zuhause auf Zeit ermöglichen und allen Mitarbeitenden ein guter und fairer Arbeitgeber sein.

Karl–Heinz (Kalle) Franze, Einrichtungsleiter…

 

Franze

…zog es nach Beendigung seiner Zeit als Zivi und Tätigkeit als Erzieher in den Jugendheimstätten in die Ferne zum Studium des Lehramtes für die Realschule mit den Fächern Sport und Geschichte. Damit nicht genug, folgten die Studiengänge Diplompädagogik (Schwerpunkt Heimerziehung) und Sonderpädagogik. Seine Ausbildungen im therapeutischen Bereich (Gestalt- und Lehrtherapeut) sollten nicht unerwähnt bleiben.

Nun ist er nach Duisburg zurückgekehrt und verantwortet bei uns als Einrichtungsleiter die Bereiche Personal- und Qualitätsmanagement sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung unserer Einrichtungen.

Praxiswissen und vielfältige Erfahrungen für die Arbeit in den Jugendheimstätten erwarb Kalle sich genauso in der Industrie, wie auch bei Verbänden, (Hoch-) Schulen und Bildungsträgern. Aufgrund seiner eigenen mit dem Bildungsgedanken der Jugendheimstätten eng verknüpften Biografie, seinem verbindlichen Anspruch eines christlich humanistischen Verständnisses sowie dem Anliegen der Humanistischen Psychologie, ist es Kalle ein Grundanliegen, Personalmanagement, Personalentwick-  lung sowie Qualitätsentwicklung im Verbund unserer Einrichtungen zu einem andauernden Prozess der Partizipation von allen Beteiligten der Jugendheimstätten im Sinne eines lebenslangen Lernens zu gestalten.

Ach ja, Zeit für das Privatleben blieb Kalle auch. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.

 

Klaus Becker, Psychotherapeut…

 

Klaus

…hat nach dem Studium der Diplom Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaften sein Berufsanerkennungsjahr im Institut für Jugendhilfe in Duisburg absolviert. Schon während dieser Zeit bemerkte er, dass ihm sein Handwerkszeug für das, was er an Verletzungen, Verwirrungen und Entwicklungsstörungen bei den Kindern und Jugendlichen wahrgenommen hat, nicht ausreichte. So folgten mehrere Zusatzausbildungen mit der Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und der Akkreditierung als Supervisor.

Zunächst arbeitete Klaus Becker in einer Sexualberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Essen mit dem eigenen Arbeitsschwerpunkt „Sexuelle Orientierung“ und unterstützte dort männliche Jugendliche und männliche Erwachsene darin, ihre individuelle Sexualität zu finden und damit glücklich werden zu können, unabhängig davon, ob schwul, bi-, hetero- oder transsexuell.

Nach einer langen und sehr intensiven Zeit wechselte er in die Fachberatungsstelle des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverband Duisburg, in der er über 10 Jahre lang mit Jungen psychotherapeutisch arbeitete, die Gewalt und sexuelle Gewalt erlitten haben.

Während dieser Zeit führte er auch bei den Jugendheimstätten für die PädagogInnen Fall-/Fachberatungen und Fortbildungen zum Thema Sexualität und Sexuelle Gewalt bei Jungen durch. So lernte er unsere Einrichtung kennen und war, wie er selbst es ausdrückt, „beeindruckt vom humanistischen Ansatz und dem gelebten Anspruch: Nein zu Rassismus, Nein zu Sexismus und Nein zu Gewalt!“

Als dann unerwarteterweise die Jungenarbeit der Fachberatungsstelle des Kinderschutzbundes eingestellt wurde, setzte sich der damalige Gesamteinrichtungsleiter, Lutz Ehrlich, erfolgreich dafür ein, eine Stelle für Klaus Becker bei den Jugendheimstätten zu schaffen. „Heute“, so sagt Klaus Becker, „ginge ich für kein Geld der Welt mehr zurück, denn hier bei den Jugendheimstätten kann ich all das, was ich gelernt habe, einbringen!“

Klaus Becker arbeitet in seinem Arbeitsschwerpunkt „Psychotherapie für die Jungen und Fall-/Fachberatung für das PädagogInnenteam“ autonom und wird beratend mit ins Leitungsteam einbezogen.

„Ich übe meinen Beruf sehr gerne aus, weil ich Menschen solidarisch darin unterstützen kann, Verletzungen zu heilen und den ihnen eigenen Weg gehen zu können; hierbei sind für mich Vielfalt, Toleranz und Mitgefühl sehr wesentlich.“
 

Jugendwohnheim Zeppelinstraße

 

 

Tim, Erzieher und systemischer Anti-Gewalttrainer…

 

 

…ist seit 2007 bei den Jugendheimstätten. Nachdem er auf uns aufmerksam geworden war und nach weiterem Erkunden Gefallen an der Einrichtung gefunden hatte, begann er ein 8-wöchiges Praktikum. Der enge Kontakt zu den Bewohnern und die Arbeit für eine bessere Perspektive für die Jugendlichen, hat ihm dabei so gut gefallen, dass er unbedingt weiter in dem Umfeld arbeiten wollte. Dabei schätzt er an den Jugendheimstätten ebenso den guten Kontakt mit seinen Kollegen und sieht viele Chancen und Möglichkeiten seine Arbeit erfolgreich umzusetzen. Tim arbeitet auf der Lehrlingsetage und bereitet die Bewohner auf die Verselbstständigung vor. Es wird eine Berufsperspektive erarbeitet, aber auch alltägliche Aufgaben, wie Kochen, werden erlernet. Dabei stehen die Stärken und Schwächen der Jugendlichen im Fokus von Tims Arbeit.

 

Engin, Erzieher…

 

Engin

…ist seit 2013 bei den Jugendheimstätten angestellt. Nach seinem Anerkennungsjahr arbeitete er ein Jahr lang in einer Kindertagesstätte und wurde durch einen Kollegen auf uns aufmerksam. Nach einer Hospitation bei den Jugendheimstätten war er von der Arbeitsweise und Konzeption vollkommen überzeugt und wurde so Mitglied unseres Teams.

Engin arbeitet im Haupthaus an der Zeppelinstraße auf der Lehrlingsetage und begleitet die Jugendlichen dort beim Übergang in die Selbstständigkeit.

Seit November 2013 bietet er zusammen mit einer weiteren Mitarbeiterin die Fotografie-AG an. Derzeit befasst sich die AG unter dem Thema „Die Reise“ mit der Verarbeitung von Emotionen. Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) soll hier die Möglichkeit gegebenen werden, anhand von Bildern den Weg nach Deutschland zu verarbeiten und zu rekonstruieren.

Engin freut sich immer über neue Herausforderungen und schätzt die Jugendheimstätten besonders für die Offenheit, mit der neue Ideen angenommen werden.

 

Patrick, Sozialwissenschaftler…

 

Patrick

…arbeitet seit April 2009 an der Zeppelinstraße bei den Jugendheimstätten. Zuvor hat Patrick an der Uni Duisburg-Essen Sozialwissenschaften studiert. Seine Fachbereiche waren Soziale Arbeit und Erziehung.

Derzeit ist er auf der Schüleretage tätig, dem „langen Flur“. Bereits vorher konnte er Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sammeln. So war er als Betreuer bei der Stadtranderholung und Projektarbeiten in verschiedenen Jugendzentren aktiv.

Bei den Jugendheimstätten begeistert Patrick das vielfältige Angebot an Sport- und Freizeitpädagogik. Er selbst geht mit den Jugendlichen regelmäßig Fußball spielen, Joggen, Fahrrad fahren, Tauchen oder mit dem Kanu aufs Wasser.

Die gemeinsamen Erlebnisse, die durch die Arbeit mit den Jugendlichen entstehen, schätzt Patrick dabei besonders. So ist es möglich, eine enge Beziehung zueinander aufzubauen. Seine Arbeit gefällt Patrick durch die Abwechslung und vielen Möglichkeiten, sich selbst einzubringen und so erfolgreich mit den Jugendlichen zusammenarbeiten zu können.

 

Volker, Erzieher und Diplom-Pädagoge…

 

Volker 2012

…hat bereits vor 30 Jahren Erfahrung in der Heimarbeit gesammelt. Zuerst machte er eine dreijährige Berufsausbildung zum Bankkaufmann. Allerdings war er dort nicht glücklich und entschloss sich zu einer zweiten Ausbildung zum Heimerzieher und evangelischen Diakon. Diese Lehre war im Gegensatz zur ersten einzigartig und toll, wodurch der Wille entstand, noch mehr im pädagogischen Bereich zu lernen. So fing Volker nach der Ausbildung ein Studium in Diplom-Pädagogik an und arbeitete nebenbei als Erzieher. An das erste Studium hing er ein weiteres an, diesmal in Geschichte und Philosophie (Magister) und ebenfalls berufsbegleitend. Im Anschluss folgte der lange Weg zur Promotion. Nachdem er diesen erfolgreich abgeschlossen hatte, begann er mit einem Lehramtsstudium und Lehramtsrefendariat. Heute, so sagt Volker, sind alle diese Ausbildungen und Studien in seiner täglichen Arbeit von großem Nutzen.

Inzwischen ist Volker seit 2006 bei den Jugendheimstätten angestellt. Nach seinem Referendariat in der Schule wuchs der Wunsch, wieder in den Erziehungsdienst zurück zukehren. Bisher hat Volker durchgehend im Haupthaus an der Zeppelinstraße gearbeitet. Zuerst war er im langen Flur der Schüleretage aktiv, wo er bis 2010 Gruppenleiter war. Derzeit arbeitet er im Verselbstständigungbereich und im Sozial Betreuten Wohnen. Dies ist derzeit sein Traumarbeitsplatz, sodass er keinen weiteren Wechsel anstrebt.

Volker bereut Jungs ab 17 Jahren dabei, sich zu verselbstständigen und bereitet sie auf das Leben in der eigenen Wohnung vor. Nach ungefähr einem halben bis ganzem Jahr im Verselbstständigungsbereich im Haupthaus, sollen die Jugendlichen in ihre eigene Wohnung ziehen. Dabei unterstützt sie Volker auch bei der Suche nach einer Bleibe und deren Einrichtung. Daraufhin wird die Betreuung sukzessive vermindert. So hat Volker jeden Tag diverse Außentermine bei Vermietern oder den Arbeitgebern der Jugendlichen und natürlich in deren Wohnungen. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, da er verschiedene Charaktere, alle mit ihren eigenen Herausforderungen, betreuen darf.

Die Jugendheimstätten geben ihm nach seiner Aussage die Gelegenheit, die Arbeit zu machen, die ihm viel Freude bringt. Er kann ohne jeden Stress handeln und freut sich jeden Tag auf seine Arbeit. Dazu hat er bei den Jugendheimstätten viele gute Freunde kennen gelernt, mit denen er auch nach Dienstschluss noch seine Freizeit teilen kann.

Außerdem geben die Jugendheimstätten ihm die Möglichkeit, sein Hobby – Theater spielen am Moerser Schlosstheater – weiter zu betreiben.

„Der Beruf hat sich für mich entschieden: im Sinne von „Vocatio“ (Anrufung Gottes). Nicht ich habe meine Tätigkeit bewusst geplant, sondern glücklicherweise ist alles so gekommen, wie es kam. Aber ich bin glücklich über dieses Konglomerat von Berufsrichtungen.“
 

Wohnprojekt Gerokstraße

Thorsten, Erzieher…

 

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…ist seit 1994 bei den Jugendheimstätten beschäftigt. Durch den Zivildienst im Pflegebereich wurde er sich seiner Affinität zum sozialen Bereich bewusst. Er absolvierte in Köln eine Ausbildung zum Erzieher (Freizeitpädagoge). Zu den Jugendheimstätten kam er durch ein Praktikum und ist nun bereits seit gut 20 Jahren ein fester Bestandteil unseres Teams. Nach 15 Jahren Arbeit an der Zeppelinstraße im Gruppendienst, wechselte er im Sommer 2009 an die Gerokstraße. Das dortige Wohnprojekt wurde besonders durch seine Ideen aufgebaut.

Hier besteht seine Arbeit darin, die Jugendlichen beim Ordnen ihrer Alltagsstruktur zu unterstützen und ihnen beim Verselbständigungsprozess zu helfen. Eine vertrauliche Beziehung versucht Thorsten durch gemeinsames Erleben, gerade in der Freizeitgestaltung, aufzubauen, um dann zusammen mit dem Jugendlichen dessen Zukunft zu gestalten.

An der Arbeit im Wohnprojekt Gerokstraße schätzt er vor allem das selbstständige Arbeiten und den sichtbaren Fortschritt, der bei der Unterstützung der Jugendlichen, deutlich wird. Dabei bietet er im Freizeitbereich regelmäßig sportliche Aktivitäten, wie Fußball, Laufen, Klettern oder Mountainbikefahren an.

Rene, Erzieher…

 

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…wurde 1969 in Düsseldorf geboren und ging nach seiner Ausbildung zum elektrotechnischen Assistenten für sieben Jahre zur Bundeswehr. Seine Ausbildung zum Offizier schloss er ebenfalls erfolgreich ab und studierte an der Universität der Bundeswehr in München Pädagogik. Rene entschied sich daraufhin aus persönlichen Gründen für eine Ausbildung zum Erzieher. 2000 beendete er diese erfolgreich und arbeitet nun bereits seit 2001 für die Jugendheimstätten.

Nach zwölf Jahren in drei Wohngruppen der Zeppelinstraße, genießt er jetzt die Arbeit im Wohnprojekt Gerokstraße, wo er seine gesammelten Erfahrungen in die Arbeit einbringt, sodass vor allem die Jugendlichen davon profitieren können.

Bei der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen erwartet Rene vor allem Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit, die Eigenschaften, die die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit sind und die er vorlebt. Ansonsten orientiert sich sein Leben am Rheinischen Grundgesetz, Rene versucht sein Leben mit viel Humor und Genuss zu gestalten.

„Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden und wer den Weg ins Leben mit mir geht, wird mich mal schützend vor sich erleben und mal fordernd hinter sich. Rechts und links Blumen pflücken ist auch erlaubt, solange das Ziel nicht aus den Augen verloren wird.“

 

Gilbert, Erzieher…

 

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…hat bereits in drei verschiedenen Einrichtungen der Jugendheimstätten gearbeitet. 2003 begann er im Haupthaus an der Zeppelinstraße, wechselte 2006 an die Watereckstraße und ist seit 2013 im Team der AWG Gerokstraße. Vor seiner Zeit bei uns absolvierte Gil eine Ausbildung zum Erzieher und war dabei parallel im Ersatzdienst beim Katastrophenschutz.

Bei seiner Arbeit ist er ein Ankerpunkt für die Jugendlichen in allen Lebensbereichen. Er unterstützt, begleitet und informiert sie. Dabei nimmt er eine Vorbildfunktion für die Jugendlichen ein und hilft ihnen bei der Lebensplanung, indem er auf ihre derzeitige Situation eingeht und Alternativen aufzeigt. Aber auch das gemeinsame Erleben durch Sport und andere kulturelle Angebote ist sehr wichtig.

Eine weitere wichtige Aufgabe von Gil ist die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Segelwochenenden auf dem Ijsselmeer. Durch den 2012 erworbenen Motor- und Segelboot Führerschein kommt ihm ihr eine tragende Rolle zu.

 

 

Außenwohngruppe an der Amalienstraße

Frank, Sozialpädagoge…

 

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…ist in einem 700 Einwohner großen Dorf im Münsterland aufgewachsen. Nach seinem Realschulabschluss machte er eine Tischlerausbildung und arbeitete 2 Jahre in diesem Bereich. Durch seinen Zivildienst konnte er erste Erfahrungen mit der Arbeit als Erzieher sammeln. Nach seinem anschließenden Fachabitur im Bauwesen, orientierte er sich neu. Frank schloss eine Ausbildung zum Erzieher erfolgreich ab und arbeitete 2 Jahre im Münsterland mit Jugendlichen aus Psychiatrien und Jugendvollzugsanstalten. Nach seinem Umzug 2004 nach Krefeld fand er für neun Jahre in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche eine Arbeitsstelle. Nebenbei schloss er ein Studium als Sozialpädagoge in Nijmegen ab. Aufgrund seiner Weiterqualifizierung suchte er nun einen neuen Arbeitgeber und fand in den Jugendheimstätten genau das, was er gesucht hatte. So nahm er im Oktober 2012 seine Arbeit als stellvertrende Leitung in der AWG Watereck auf. Bereits im Mai 2013 entschied sich, dass Frank die Leitung unseres Neubaus an der Amalienstraße übernehmen sollte.

An seiner neuen Aufgabe schätzt Frank vor allem die vielen Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Er hat hier die Möglichkeit, den Jugendlichen ein zu Hause zu schaffen. Außerdem sieht er die freizeitpädagogischen Möglichkeiten der Jugendheimstätten als beste Voraussetzung für seine Arbeit.

Als naturverbundener Mensch mag Frank besonders das Wandern in den Höhenlagen der Alpen und ist außerdem immer wieder beim Klettern zu finden.

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