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7. Aug. 2018

„Ruhrpott meets Eifel“

Eine Campingfreizeit der AWG Amalienstraße in den Sommerferien 2018

Tag 1

Ganz unter dem Motto „Ruhrpott meets Eifel“ ging die Fahrt in Richtung Süden los. Lautstark dröhnte aus den Boxen des Busses Wolfgang Petry mit seinem Song „Ruhrgebiet“. Die Stimmung war gut und die Kinder sangen die Ruhrgebietshymne mit.

Die Strapazen des vorherigen Tetris-Spiels (Campingausrüstung etc. in den Transit verstauen) waren nach unserer Ankunft auf dem Campingplatz blitzschnell vergessen. Nach einer zweistündigen Fahrt ohne Stau kamen wird endlich im Nationalpark Eifel an. Es war super warm und wir haben in Windeseile versucht unser Camp aufzubauen. Und das mit Erfolg. Nach zwei Stunden schweißtreibender Arbeit war es geschafft – das Ruhrpott-Camp inmitten der Eifel stand. Schnell haben wir dann die Badeklamotten übergeworfen und sind schnurstracks zum See (Naturbad Einruhr) gefahren. Diese Abkühlung hatten sich die Kinder, aber auch wir, verdient. Nach einem ausgedehnten Tag mit Sonnen und Schwimmen, kamen wir alle erschöpft zum Camp zurück. Nach dem Essen sind wir alle schnell eingeschlafen.

Tag 2

Die erste Nacht in den Zelten war vorbei. Der eine hatte besser geschlafen als der andere. Das war aber kein Grund für miese Stimmung, welche bisher non-stop auf einem hohen Pegel war. Da der Tag bereits mit 25 Grad gestartet war, entschieden wir uns dafür, wieder schwimmen zu gehen. Diesmal fußläufig entfernt. Die Eifelaner brauchen für den Weg 20 Minuten, wenn man aber vom flachen Niederrhein kommt, dann sollte man etwas mehr Zeit einplanen für die andauernden Berg- und Talfahrten bzw. -wanderungen. Angekommen am Eiserbachsee konnten wir dort bedenkenlos unter dem Schutz der DLRG (Deutsche Lebens- und Rettungsgesellschaft) im kühlen Nass albern. Neben vielen anderen Badegästen haben wir uns den See mit Karpfen und anderen Fischen geteilt. Ein reines Naturerlebnis.

Tag 3

Am Dienstag sind wir zur Ordensburg Vogelsang gefahren. Dies ist ein Relikt aus der NS-Zeit. Dort angekommen (ein doch recht bedrückendes Gefühl), haben wir uns für die historische Geländeführung angemeldet. Da diese aber erst zwei Stunden später begann, sind wir zu einer naheliegenden Hängebrücke gewandert. Die Dame am Informationsschalter hatte noch sarkastisch gefragt, ob wir dies wirklich vor der Tour machen wollen. Voller Tatendrang haben wir diese Herausforderung angenommen. Als wir an der Brücke angekommen waren, war uns klar, was die Dame meinte. 16% Gefälle! Und die mussten wir auch wieder rauf. Endlich angekommen, waren die zwei Stunden auch schon um.

Total erschöpft haben wir interessiert die Führung mitgemacht. Unser Guide Dirk war sehr gut. Sein Enthusiasmus riss auch unsere Kids mit, die mit Interesse und Erstaunen den Erläuterungen folgten. Hier und da machte Dirk sarkastische Bemerkungen oder Wortspiele, welche die doch recht dunkle Vergangenheit der Ordensburg auflockerten. Auf der Ordensburg wurden politische Führer ausgebildet, welche die neueroberten Gebiete verwalten sollten. Denn Adolf Hitler brauchte neue Bürgermeister, Gauleiter etc.. Die Männer, welche dort ausgebildet worden waren, wurden nicht nach ihrem Können ausgesucht. Sie mussten loyal und körperlich fit sein, damit die Gehirnwäsche bzw. Indoktrination des NS-Gedankenguts „fruchten“ konnte. Die intellektuelle Bildung wurde nicht beachtet und sollte keinen Stellenwert haben. Auch die Kinder verstanden langsam, dass dies kein Ort zum Gedenken an die Opfer ist, sondern vielmehr ein Ort, an dem Mörder ausgebildet worden waren.

Auf der Heimfahrt wurde sich noch über die neuen Erfahrungen ausgetauscht. Ein sehr beklemmendes Gefühl. Abends wurde dann noch lange zusammen gesessen. Mit Spielen und Gesang wurde der Tag verabschiedet. Auch der vorab entstandene Eifelreim wurde – so gut es ging – auf „Eifeler-Platt“ von Kristian vorgetragen, was zum schallenden Gelächter unter unserem Sonnensegel mit einer spartanisch angebrachten Lichterkette diente.

Tag 4

Noch voll Muskelkater starteten wir in den nächsten Tag. Heute ging es mit den Cross-Rädern weiter. Eine sehr anspruchsvolle Radtour stand auf dem Plan. Anspruchsvolle 20 Kilometer rauf und runter. Durch Wälder, am Wasser entlang, über Wiesen und auf Staudämmen. Alles das, was den Nationalpark Eifel prägt. Aufgrund der vielen Steigungen und Gefälle haben wir oft Pausen eingelegt. Nach 5 Stunden kamen wir wieder an unserem Startpunkt an. Erschöpft von der Tour haben wir uns noch mit einer Picknickdecke an den See gesetzt und Snacks zu uns genommen.

Tag 5

Den Tag darauf hatten wir uns Entspannung verdient. Das Wetter war bestens und wir sind wieder zum Eiserbachsee gefahren. Die Kinder konnten sich dort abkühlen und haben zudem die Möglichkeit gehabt auf einem Rasenplatz Fußball zu spielen.

Tag 6

Der letzte Tag war angebrochen. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück haben alle zusammen das Camp abgebaut. Nach einer erneuten Runde Tetris ging es dann los. Zum Abschluss der Fahrt haben wir uns die naheliegende Stadt Aachen angeschaut. Kleine Gassen mit urigen Cafés und Bars. Ein prachtvolles Rathaus, welches im Schatten des noch prachtvolleren Münster steht, der sogenannte „Dom zu Aachen“ oder auch „Kaiserdom“ genannt. Die Kinder sind aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Denn im Inneren des Münsters wurde man von Gold überwältigt. Feinste Handwerkerarbeiten und Verzierungen aus Gold wo man nur hinschaute. Auch ging es für einige Kinder emotional zu. Als Andenken an verstorbene Familienmitglieder haben einige Kinder eine Kerze angezündet. Zum Abschluss der Freizeit gab es ein Besuch im „Frittenwerk“. Die Kinder konnten sich dort eine Mahlzeit und ein Getränk aussuchen. Pappsatt ging es dann durch den staureichen Nachmittagsverkehr (wie soll es auch anders sein im Ruhrgebiet) zurück nach Dinslaken.

Kurzum: Unsere Stadt-Kids konnten die Auszeit in der Natur und dem Minimalismus des Campings genießen, was an der fortwährend guten Stimmung in der Gruppe abzulesen war. Auch der Gewitterschauer, der uns am Dienstagabend ereilte, tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Anschluss an den Schauer schnappten wir uns einen Grill bei der Rezeption und ließen den Abend – diesmal ohne „Dosenfutter“ – ausklingen. Wir möchten behaupten, dass die Freizeit ein voller Erfolg war, was natürlich auch dem (fast immer) guten Wetter geschuldet war.

Besonders gefördert wurden die sozialen Fähigkeiten. Das Zusammenleben auf dem Campingplatz fordert viel gegenseitige Unterstützung. Darüber hinaus haben die teilnehmen Jugendlichen einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur erleben und erlernen können.

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Frühjahrsfahrt nach Lieberhausen

Von Freitag bis Mittwoch absolvierte eine Gruppe von sechs Jungs aus dem Haupthaus der Zeppelinstraße eine Freizeit in unserem Ferienhaus in Lieberhausen. Am Nachmittag des letzten Schultages vor den Osterferien wurde der Transit mit Gepäck und Jungs beladen und eine zwei-stündige Autofahrt führte uns zum Ziel. Auf dem Weg hielten wir am örtlichen Supermarkt, um unsere Lebensmittelvorräte aufzustocken.

Nachdem die Zimmer bezogen wurden, wurde das restliche Haus inspiziert. Mit tatkräftiger Unterstützung von Justin wurde das Abendessen zubereitet und gemeinsam verzehrt. Es wurde ein Plan für den nächsten Tag geschmiedet. Der restliche Abend wurde in gemütlicher Runde verbracht und die deutsche Mannschaft wurde bei dem Länderspiel gegen Spanien angefeuert.

Am nächsten Morgen, nach einer Joggingrunde und dem gemeinsamen Frühstück, wurde in Fußballschuhe und Trainingshosen geschlüpft und es ging zum nahegelegenen Fußballplatz. Dieser war über einem Fußweg von ca. 2 Kilometern durch den angrenzenden Wald gut zu erreichen. Über Stunden wurde mit vollem Körpereinsatz auf dem schlammigen Platz gebolzt. Zum krönenden Abschluss wurde ein Torwandschießen veranstaltet, der Gewinner wurde für den Abend vom „Spüldienst“ befreit. Ausgelaugt ging es zurück. Nach dem Abendessen zogen sich die Jungs, erschöpft von der körperlichen Anstrengung, recht schnell auf ihre Zimmer zurück und bald wurde es ruhig in dem großen Haus.

Am nächsten Morgen weckte uns die strahlende Sonne, die fröhlich vom blauen Himmel schien. Nach dem Frühstück ging es mit Sack und Pack in den Wald, auf dem Weg wurde sich in der äußerst schwierigen Sportart „Frisbee-im-Laufen-werfen“ betätigt. Im Wald angekommen nutzen wir die durch den Sturm umgekippten Bäume und spielten Verstecken. Einige Jungs versteckten sich so gut, dass sie nicht aufzufinden waren, bis wir sie riefen. In einem großen Bogen über den Bergkamm ging es zurück Richtung Dorf. Natürlich durfte ein Tannenzapfenweitwurf nicht fehlen und so segelten die Tannenzapfen meterweit den Abhang hinab. Als sich der Wald lichtete, hatte man eine weite Sicht und es wurde nach dem Standort des Hauses Ausschau gehalten. Um den Abend ausklingen zu lassen, wurden Gemeinschaftsspiele gespielt und im Anschluss eine DVD geschaut.

Den Montag nutzen wir, um nach Köln zu fahren. Die Jungs machten sich schick für die Domstadt. Es wurden alle 533 Stufen des Kölner Doms erklungen, in den zahlreichen Boutiquen eingekauft und in der Sonne ein Eis geschlemmt. Am Abend trauten sich die mutigen Jungs eine Nachtwanderung zu. Angriffe von Wölfen oder Monstern blieben erstaunlicherweise aus, jedoch konnten wir es nicht lassen, uns immer wieder gegenseitig zu erschrecken. Das Highlight waren dann mehrere Runden Verstecken im Dunkeln, welches den Schwierigkeitsgrad enorm erhöhte.

Dienstag wurden rasch die Schwimmhosen eingepackt und wir fuhren nach Plettenberg ins Schwimmbad. Eine riesige Rutschenlandschaft erwartete uns. Todesmutig stürzten die Jugendlichen sich ins Getümmel und probierten alle acht Rutschen aus. Unter anderem eine Loopingrutsche, eine Rutsche mit freiem Fall und eine Rutsche, die man im Stehen benutzen musste. Außerdem wurde sich im Wettschwimmen gemessen und Kunststücke vom 3 Meter Brett vorgeführt. Im Anschluss stand Grillen auf dem Speiseplan. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und es regnete wie aus Eimern. Schnell wurde umdisponiert und das Grillgut einfach in der Pfanne zubereitet. Hungrig von der sportlichen Betätigung stürzten die Jungs sich auf das Essen. Am Abend wurde das nächste Deutschlandspiel gegen Brasilien geschaut.

Am nächsten Morgen standen alle früh auf. Mit müden Gesichtern wurde das Haus einer Reinigung unterzogen und das Gepäck wieder im Auto verstaut. Nach erlebnisreichen Tagen ging es bei Sonnenschein wieder zurück nach Duisburg. Dort wartete bereits die nächste Gruppe auf den Transit, um nach Lieberhausen zu fahren und es fand ein fliegender Wechsel statt.

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„Der Berg der Bedeutung“ – Osterferienfahrt nach Lieberhausen

Beginn der Fahrt – Tag 1

Nach dem Frühstück begann die Freizeit mit guter Laune in Lieberhausen. Die Stimmung war auf Urlaub, Sonne und eine schöne Zeit eingestellt. Nach einem kurzen Besuch im „Haupthaus“ an der Zeppelinstraße ging es auf direktem Weg nach Lieberhausen. Zutreffend bemerkten die Kinder die stetige Verwandlung der Umgebung. Von städtisch mit Ruhrpott Charme, hin zum bewaldeten und bergigen Sauerland. Wir näherten uns dem bisher eher mysteriösen Berg der Bedeutung. Die Fahrt mit dem gemeinsamen Singen von allgemein bekannten Liedern war der Beginn eines gemeinsamen Rituals, das sich mit jeder Autofahrt wiederholte.

In Lieberhausen angekommen, haben wir uns erstmal eingerichtet, gemeinsam gelacht, Musik gehört und uns ausgetauscht. Das Beziehen der Zimmer war bereits ein freudiges Erlebnis, das durch einen unerwarteten Konflikt unterbrochen wurde. Doch dies war nur eine dunkle Wolke am sonst sonnigen Himmel. Nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir in der „Gruppe“ den Konflikt aufgearbeitet. Jeder brachte sich ein und so wurde es zu einem Thema der Gesamtgruppe. Und plötzlich waren alle mitten drin. Mitten in einem Rollenspiel, zwischen Gina und Jens, indem es genau um diese Themen ging! Erst nach einiger Zeit wurde den Kindern klar, dass dies der Einstieg in unser gemeinsames Thema war.

In einzelnen Rollenspielen übernahmen jetzt die Kinder die Rollen. Einer spielte den Jugendlichen, der in seinem Leben, seiner Situation, keinen Sinn mehr sieht. Orientierungslos. Hoffnungslos. Der Andere sollte aufmuntern, Mut machen und Trost geben. Die Kinder brachten sich voll und ganz ein und steuerten Beispiele bei, die direkt aus ihrem Leben stammten. Der erste Abend klang mit gemeinsamen Spielen aus. Die Nacht war ruhig und friedlich.

Der Lebensweg – Tag 2

Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück. Dieser Moment im Tagesablauf wurde zum Ausgangspunkt für den Tag. Jeder konnte seine Wünsche und Erwartungen an den Tag äußern. Klar war eins: Heute besichtigen wir die Burg Altena und nehmen an einer „Fackelführung“ teil. Zuerst ging es jedoch nach Gummersbach, denn die Kinnder wollten unbedingt „shoppen“!

Im Anschluss daran fand eine emotional äußerst bewegende „Gruppe“ statt. In kreativer Form stellte jeder seinen bisherigen Lebensweg dar. Mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir nahmen wertschätzend an den hohen Bergen und den ganz tiefen Tälern des Berges jedes Einzelnen teil. Das waren sehr persönliche und berührende Momente. Da kam die Abwechslung in Form einer Besichtigung der Burg Altena gerade recht. Zwar hatten wir nur Windlichter und keine Fackeln, aber die Schilderung der Sagen rund um die Burg Altena ließ uns dieses Detail schnell vergessen. Sagen von Riesen, Gold und Schätzen sowie Drahtziehern begeisterten uns. Die Kinder, ausgerüstet mit einer Videokamera, filmten spontan eine kleine Dokumentation über die Burg Altena ab. Eine geniale Idee. Nach einem gemeinsamen „Betthupferl“ ging es dann in den Schlaf.

In die Tiefe – Tag 3

Ein neuer Tag bricht an. Bereits der Morgen war spannend, denn heute Morgen war „Rollentausch“. Zwei Kinder wurden zu Erziehern und übernahmen freiwillig und mit viel Humor die Aufgaben der Erwachsenen. Sie servierten ein Frühstück, das mit so viel Liebe und Hingabe zubereitet wurde, dass man hätte weinen können. Vor Freude!

Nach dem Frühstück stand erstmal Entspannung auf dem Tagesplan, bevor es in die nächste Gruppe ging. Jeder wusste, wenn das Wort „Gruppe“ fiel, wurde etwas zum Thema erarbeitet. Diesmal ging es darum die Dinge zu finden, die einen inspirieren, Freude schenken, aufmuntern und einem ein Lächeln schenken. Jeder schrieb auf Post-it Zetteln Dinge auf, die das für ihn bedeuteten. Insgesamt kamen 186 Zetteln zusammen, die nun angebracht einen riesigen Berg der positiven Bedeutung bildeten. Jeder hatte die Möglichkeit zu einzelnen Begriffen mehr zu erfahren.

Positiv beschwingt ging es weiter zur Attahöhle. Wir besichtigten gemeinsam die größte Tropfsteinhöhle Europas. Wow! Wir erfuhren mehr über Stalaktiten, Stalagmiten etc. Unglaublich, dass 1mm Wachstum ca. 100 Jahre benötigt. Es ist einfach nur zu staunen, wenn man das mit dem eigenen Leben vergleicht. Etwas enttäuschend war, dass jedes fotografieren oder filmen in der Höhle verboten war. Somit wurde die Besichtigung zu einer sehr eindrücklichen Erfahrung, da wir alle Eindrücke aufsaugen mussten. Es bleibt ja nur die Erinnerung daran.

Der Abschluss des Abends bildete ein Film, der sich nahtlos an unser Thema anknüpfte. Jugendliche in einer schweren und belastenden Situation, die durch Sport Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen erfahren und erleben. Alles schien zusammen zu passen. Das Wetter wurde immer sonniger und heller. So wurde es gleichsam in uns immer heller und wir konnten die Spitze des Berges der Bedeutung schon sehen.

Brief an sich selbst – Tag 4

Der vorletzte Tag brach an und alle freuten sich auf das gemeinsame Essen am Abend. Zuvor genossen wir jedoch die Sonne, die Stille und die ausgeglichene Stimmung. Es war ein bisschen wie das Gefühl, dass heute „Sonntag“ ist. Mit diesem Gefühl ging es in die letzte „Gruppe“ der Frizeit. Wir schrieben einen Brief an uns selbst, der in genau einem Jahr jedem zugestellt wird, egal wo immer wir dann sein werden. Dabei entstand die Idee, dass wir diese Freizeit genau in einem Jahr wiederholen sollten. Da war es wieder. Diese sehr intime, persönliche und warme Atmosphäre, in der jeder einen Brief an sich selbst verfasste. Es wurde z.T. gemalt, geschrieben, zitiert und gedichtet. Der krönende Abschluss war das Versiegeln der Briefe mit einem Wachsstempel. Im Anschluss ging es an das Styling für den Abend.

Das Abschlussessen mit den Kindern ist auf jeder Freizeit ein besonderer Moment, indem die vergangenen Tage nacherlebt werden. Jeder kann eine kleine Geschichte oder einen Witz beitragen. So klang der Abend aus mit der Übergabe eines kleinen Geschenks. Jeder erhielt einen ästhetisch aussehenden Stein, der aus Dänemark stammt. Ein kleiner Berg sozusagen.

Die Heimat ruft – Tag 5

Dank guter Organisation und die gemeinsame Kraft, putzten, wischten und räumten wir auf, um das schöne Haus in Lieberhausen für die nächsten Gäste in einem guten Zustand zu hinterlassen. Die Sonne hat uns seit gestern nicht verlassen. Es ist Frühling, sagt das Herz. Einige wünschten sich einfach in Lieberhausen zu bleiben, aber während der Fahrt wurde das Herz wieder weit für die Heimat. Eines ist jedenfalls sicher. Den Berg der Bedeutung haben wir erklommen und sind von ihm beseelt zurückgekehrt.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und uns hilft, zu leben.“

Hermann Hesse (Stufen)

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Wochenendfahrt der AWG Watereck nach Lieberhausen

Abfahrt nach Lieberhausen!
Meine erste Fahrt in unser Ferienhaus nahe Gummersbach. Gehört hatte ich von den Teilnehmern schon sehr viel, vor allem davon, wie schön das Haus, der Wald und die Umgebung sei. Im Vorfeld erfragten wir die Gruppe natürlich auch nach ihren Vorstellungen und Wünschen. Insgesamt sehnten sich alle nach etwas Entspannung, denn auch unsere älter werdenden Bewohner packt der Alltagsstress deutlich mehr als vielleicht noch vor ein paar Jahren. Nach längerem hin- und her konnten wir glücklicherweise auch noch mehr Teilnehmer mitnehmen als ursprünglich geplant. Für viele unserer Bewohner könnte dies die letzte Fahrt in der doch sehr lange bestehenden Konstellation gewesen sein. Wir nahmen wahr, dass dies die Stimmung etwas beeinflusste, waren aber guter Dinge eine schöne Fahrt für alle garantieren zu können.

Tag 1 (Freitag)
Heute sollte es also losgehen! Nach und nach kamen alle aus der Schule, packten und saßen auf heißen Kohlen. Eigentlich warteten alle auf Jasmin, die heute zuletzt ins Haus kommen würde. Gott sei Dank hatten alle ihre Zimmer schon am Donnerstag auf Vordermann gbracht, sodass wir einen stressfreien Nachmittag hatten. Besonders aufgeregt waren Phillip und Fabian. Natürlich wurde schon stunden vorher genau ausgeklügelt, wer denn bloß wo sitzen würde. Es gab den blauen Party Bus und den kleinen Vereinsberlingo, indem man eher mit einer ruhigen Fahrt rechnen konnte. Die älteren Teilnehmer setzten sich also eher zu mir in den Berlingo, der uns noch einigen Spaß bereiten würde.

Nachdem wir die Autos beladen hatten, ging es dann nun endlich los. Aber nur bis zum Parkplatz um die Ecke, denn eine unserer Damen hatte ein wichtiges Medikament vergessen. Die Zwangspause war durchaus berechtigt, also machten wir eine Kehrtwende. Einige Baustellen machten uns auf dem Weg zu schaffen, sodass Nico mal wieder sein Heimatstadion von Bayer 04 Leverkusen bewundern konnte (und das sogar zwei Mal). Navigationsgeräte sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Als wir endlich beim hiesigen Supermarkt angekommen waren, zeigte sich die Gruppe als erfahrenes Team. Einkaufslisten arbeiteten wir im nu ab, getrennt auf zwei Einkaufswagen. In meinen Wagen kam alles für die Hauptgerichte. Wir hatten uns auf ein mexikanisches Wochenende geeinigt. Eins ist klar: Mohamad würde im Ernstfall sicherlich der Fluchtwagenfahrer meiner Wahl werden, so sicher er den Wagen durch den überfüllten Markt steuerte. Natürlich deckten sich alle auch etwas mit Privateinkäufen ein, sofern das Taschengeld nicht schon längst ausgegeben war.

Als wir uns hungrig Lieberhausen näherten, war die Dämmerung schon eingetreten. Nebel machte sich breit und bot allen einen schaurigen Ausblick über die Landschaft. Unser Berlingo kam kaum die Serpentinen hinauf und heulte laut durch den Abend. Blöd, dass der Fluchtwagenfahrer meiner Wahl noch keinen Führerschein hat! Wir stellten fest, dass wir sicherlich das ein oder andere hier heimische Tier verjagen würden. Endlich angekommen, packten wir zügig unsere Sachen aus. Mohamad bestand darauf, sich noch einmal über die Treppe zu beschweren, die immer sehr laut sei. Trotzdem polterten erst einmal alle mit ihren Taschen nach oben um auszupacken. Der Hunger machte sich breiter und breiter, weshalb ich mich mit tatkräftiger Unterstützung aller an die Arbeit machte, unser erstes mexikanisches Gericht zuzubereiten.

In geselliger Runde aßen wir unsere Nachopfanne, besprachen den weiteren Verlauf des Abends und tauschten uns über das Haus aus sowie die vielen Erinnerungen, die daran hängen, aus. Alle hatten auf Schnee gehofft, welchen wir sicher zuhauf gehabt hätten, wäre es doch nur kalt genug gewesen. Regen hatten wir zumindest. Jasmin hatte sich gewünscht, eine Runde verstecken im Dunkeln zu spielen, was wir aufgrund der Witterung und der heiklen Lage in den Wäldern verzichten mussten. Der Sturm Frederike hatte sein Unwesen getrieben, sodass der Förster dringend davon abriet, uns in den Wald zu begeben. Da wir alle einen langen Tag hatten, räumten wir auf und fingen an Gesellschaftsspiele zu spielen, was besonders Fabian immer sehr gut an den Fahrten fand. Der gesprächige Selim übernahm die Leitung und sorgte dafür, dass uns der Spaß nicht ausging.

Nach einem kurzen Abschlussgespräch und der Planung des nächsten Tages hatten alle noch etwas Zeit für sich, während gerade die jüngeren sich bettfertig machten. Der Abend klang langsam aus.

Tag 2 (Samstag)
Heute sollten wir viel vorhaben, also tat uns der Schlaf sehr gut. Und da man mit leerem Magen für gewöhnlich nicht klar denken kann, hatten wir ein ausgedehntes Frühstück und packten uns etwas Proviant ein.

Auf der Fahrt nach Lüdenscheid alberten wir eine Menge herum und versuchten dem großen Transit zu folgen. Der Berlingo mühte sich wieder einmal sichtlich ab. Pünktlich angekommen, suchten wir in der völlig überfüllten Innenstadt einen Parkplatz. Nun standen wir endlich vor der Tür.

Zuerst hatten wir etwas Sorge, dass unsere älteren Mitfahrer vielleicht etwas unterfordert wären. Und Museen sind ja nun mal auch nicht jedermanns Sache. Gott sei Dank war dies ganz und gar nicht der Fall. Die Phänomenta beschreibt sich als ein großes Science Center, bei dem das anfassen der Exponate durchaus erwünscht ist. Es gab große Themenbereiche, die technisches oder physikalisches Wissen vermitteln und zur Erkundung einladen.

Einmal angekommen, haben wir schleunigst unsere Sachen abgegeben und unsere Kugeln abgeholt, mit denen man eine riesige Kugelbahn füttern konnte. Alle haben es geschafft ihre Kugel auf den Weg zu schicken. Nur Kollege Selim verstopfte die Bahn, weil er gleich drei Kugeln auf einmal losschicken musste. Typisch Erzieher!

Bereits im ersten Raum, der sich mit dem Thema Licht und Farbe auseinandersetzte, hatten alle totalen Spaß und erkundeten die Exponate. Besonders gut geeignet waren die Lichtspiele um Selfies und Gruppenbilder zu machen. So etwas findet man nicht alle Tage. Besonders toll empfanden alle, dass man allein durch ausprobieren sehr viel entdecken konnte. Phillip und Fabian ließen sich immer mal wieder Dinge erklären, sofern sie mal etwas nicht genau verstanden hatten. Auch der Themenraum „Spiegel“ kam sehr gut an. Weitere Bereiche zeigten uns Einblicke in Bereiche Zeit, Kräfte, Sehen & Hören, Strom & Spannung sowie Luft. Da Phillip gerne die Eindrücke mit seiner eigenen Kamera festhalten wollte, schickte er mir per Luftpost eine kleine Botschaft: „Wan krieg ich mein Handy?“. An der Rechtschreibung arbeitet er noch, keine Sorge!

Unterwegs fanden wir eine Dunkelkammer, aus der man nur wieder herausfand, wenn man sich auf seine haptischen und auditiven Sinne verlassen konnte. In kleinen Gruppen stiegen wir hinein. Von draußen hörte man nur großes Gerumpel und lautes Gelächter. Ein Teilnehmer der Höhlenerkundung beklagte den schlimmen Geruch eines Stinkefußes.

Alles in allem waren wir sehr lange unterwegs. Wir reflektierten noch einmal, was uns am besten gefallen hat, aßen und tranken etwas. Die Dunkelkammer und der Bereich mit den Spiegeln lagen weit vorn. Da die Lüdenscheider Innenstadt inklusive Einkaufszentrum direkt nebenan lag, wir noch einige Besorgungen für den Abend machen wollten und das Wetter schlechter wurde, gingen wir los und verbrachten dort noch etwas Freizeit. Dies tat uns allen sehr gut und wir spürten so langsam die Erschöpfung des Tages. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, um mit dem Kochen zu beginnen.

Heute sollte es überbackene Enchiladas geben. Jeder übernahm eine Aufgabe, sodass alles sehr schnell ging. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass es tatsächlich schmeckte und es nicht nur bedingt durch den großen Hunger schnell in unsere Bäuche einverleibt wurde. Überbackene Enchiladas stehen wohl auch weiterhin in meinen Wochenenddiensten auf der Speisekarte.

Wir saßen noch lange am Esstisch und unterhielten uns. Die Stimmung war ausgelassen! Ich nahm dies zum Anlass auch noch einmal genauer über Abschiede zu sprechen und wir führten gemeinsam einige Angebote durch, bei denen jeder etwas von der Gruppe zurückbekommen konnte.

Gegen acht Uhr machte sich unser Phillip langsam auf den Weg ins Bett. Der Tag war sehr lang und ereignisreich für ihn gewesen, sodass es kein Murren und Knurren verlangte. Da wir eine große Auswahl an DVDs für einen gemeinsamen Filmeabend dabei hatten, entschied sich die Gruppe für einen Film. „Blow“, dessen Geschichte uns sehr bewegte und auch noch einige Zeit reflektiert wurde. Der Protagonist hatte einen Abschied mit sich auszutragen und ging in die Retrospektive um herauszufinden, was genau passiert war. Mohamad, Romina und Thomas hingegen hatten es sich auf dem Zimmer bequem gemacht und unterhielten sich bis zur Bettgehzeit.

Tag 3 (Sonntag)
Unser Wochenende sollte sich so langsam dem Ende entgegen neigen. Beim Vorbereiten des Frühstücks sah ich die Regenwolken über uns hinwegziehen. Wie für einen Sonntag üblich, schliefen alle etwas aus und ich fragte mich derweil, wie die Stimmung sein würde, gleich noch einige Spiele im freien stattfinden lassen zu wollen. Beim Frühstück entschieden wir uns erst einmal alles sauber zu machen und sprachen noch etwas über den gestrigen Tag. Die Phänomenta kam sehr gut an und würde von uns auch den anderen Gruppen gegenüber als empfehlenswert beschrieben werden. Wir teilten unsere Aufgaben auf und erledigten unsere Hausreinigung bevor wir uns gegen 13 Uhr entschieden, den Weg nach Hause anzutreten, da es nach wie vor regnete.

Wir übergaben unserer Nachbarin noch ein paar Blumen, in der Hoffnung nicht zu laut gewesen zu sein und fuhren los. Manche mit einem lachenden Auge, manche natürlich mit einem weinenden, sollte es doch ihre letzte Fahrt gewesen sein. Ich für meinen Teil, freue mich sehr, bald wieder zu kommen!

Autor: Kai Isselhorst

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Südlandfahrt

Hier geht es zu dem Bericht!

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Hamburg – „Unsere Perle“

…unter diesem Motto fuhren wir am Montag, den 23.10.17, mit dem Zug von Dinslaken nach Hamburg. Wir, das sind fünf Bewohnerinnen und zwei Erzieherinnen der AWG Amalienstraße.

In Hamburg angekommen, machten wir uns samt Gepäck zu Fuß auf den Weg zu unserer Unterkunft – einer Ferienwohnung in der siebten Etage eines Hochhauses mitten in Hamburg. Nach einer kurzen Verschnaufpause und Inspektion der Wohnung, ging es dann zum Einkaufen. Anschließend haben wir gemeinsam gekocht, gegessen und uns anschließend mit der U-Bahn auf den Weg Richtung Hamburger Altstadt gemacht.

Erster Halt war das Hamburger Rathaus, das wirklich sehr imposant ist und vor allem abends fantastisch aussieht. Unsere Tour führte uns weiter zum „Jungfernstieg“ und zur Alster. Nachdem wir einige Fotos gemacht hatten, ging es wieder zurück in unsere Wohnung. Der erste Tag in Hamburg hatte allen gefallen und wir freuten uns auf die restliche Woche. Bevor wir allerdings schlafen gehen konnten, mussten wir noch etwas erledigen. Unsere liebe Regina war 16 Jahre alt geworden und das musste noch gefeiert werden.

Dienstag nach dem Frühstück ging es dann im Geburtstagsoutfit wieder Richtung Rathaus. Nachdem wir es uns am Abend zuvor bei Nacht angeschaut hatten, nahmen wir heute an einer zweistündigen Stadtführung teil, die vor dem Rathaus begann und sich quer durch die Stadt bis zum „Michel“ zog. Wir haben jede Menge Infos bekommen und viel gesehen. Leider war das Wetter nass und kalt, sodass wir uns nach der Führung in einem kleinen Café bei einer Tasse Kakao aufwärmen mussten.

Von dort aus ging es in die Speicherstadt, um das „Miniaturwunderland“ zu besuchen. Es war faszinierend zu sehen, wie detailreich einzelne Länder oder Städte im Miniformat nachgebaut worden waren. Wie schön alles leuchtete, wenn es Nacht im „Miniaturwunderland“ wurde und wie lebhaft alles bei Tag wirkte. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Nach dem Abendessen war das Wetter leider noch schlechter als am Vormittag. Deshalb beschlossen wir den Abend in der Wohnung zu verbringen und uns die Zeit mit dem einen oder anderen Spiel zu vertreiben.

Am Mittwoch fuhren wir zu den Landungsbrücken. Nachdem wir am Hafen entlang geschlendert waren, durchliefen wir den alten Elbtunnel und sahen uns den Hafen von der anderen Seite der Elbe an. Nach einer kleinen Shoppingtour durch die Souvenirshops des Hafens, erkundeten wir den Hamburger Hafen dann von einer Fähre aus.

Außerdem waren wir auf der „Rickmer Rickmers“, einem 1896 gebauten Schiff, das auch als schwimmendes Wahrzeichen Hamburgs bezeichnet wird. Der Rundgang über und unter Deck befasste sich nicht nur mit der Geschichte des Schiffes, welches unter anderem während des ersten Weltkrieges von den Portugiesen beschlagnahmt worden war, sondern auch mit der Geschichte der Familie „Rickmer“ und dem Aufbau der eigenen Werft und Reederei.

Dann ging es zur allabendlichen Stärkung zurück in die Ferienwohnung und anschließend zur Elbphilharmonie. Während der Stadtführung am Dienstag, haben wir erfahren, dass es an der Elbphilharmonie eine Aussichtsplattform gibt, die man kostenlos besuchen kann und von wo aus man sich den Hafen bei Nacht angucken sollte. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

An der Elbphilharmonie angekommen, besorgten wir uns ein Ticket und fuhren mit der „Tube“, einer sehr schön gestalteten und vor allem sehr langen Rolltreppe in die Elbphilharmonie. Schon das war ein Highlight. Noch schöner waren aber die Aussicht und der Hamburger Hafen bei Nacht! Wir haben jede Menge Fotos gemacht, bevor wir uns wieder auf den Weg zur Unterkunft machten.

Am Donnerstag mussten wir früh los. Wir wollten das Bunkermuseum besuchen, das nur donnerstags von 10.00Uhr bis 12.00Uhr geöffnet hat. Der unterirdische Bunker stammt aus dem zweiten Weltkrieg und dient heute als Museum. Neben Berichten von Augenzeugen, haben wir auch viel über die Nutzung solcher Bunkeranlagen erfahren. Das war ein ganz schön beklemmendes Gefühl und alle wurden recht nachdenklich.

Um 14.00Uhr haben wir an der Stadtführung durch St. Pauli teilgenommen. Da bis dahin aber noch etwas Zeit war, haben wir uns noch den „Michel“ angeschaut. Die Sankt Michaelis Kirche ist eines der Wahrzeichen Hamburgs und ist sowohl von innen als auch von außen sehr faszinierend. Mit großen Augen betraten wir die Kirche und staunten über die vielen Goldverzierungen, die es überall zu sehen gab und über die Größe der Kirche. Wir fuhren außerdem mit dem Aufzug nach oben, um die Aussicht von einem der größten Kirchtürme der Welt zu genießen.

Vom „Michel“ ging es zu den Landungsbrücken, wo vor dem Hardrock Café die Stadtführung startete. Die Führung befasste sich mit den Landungsbrücken, dem Fischmarkt und der Fischauktionshalle sowie mit der Reeperbahn. Auch hier bekamen wir wieder viele Informationen zu Hamburg und seinen Wahrzeichen. Vor der bekannten „Davidwache“ endete die Führung und wir machten uns auf den Rückweg. Wir mussten noch ein paar Kleinigkeiten für das Abendessen einkaufen und freuten uns über eine kleine Pause, da wir bereits einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten.

Nachdem wir St. Pauli schon tagsüber erlebt haben, wollten wir es uns auch bei Nacht anschauen und schlenderten noch über die Reeperbahn. Da bei uns allen die Stimmung gut war und wir noch nicht zurück in die Ferienwohnung wollten, beschlossen wir eine weitere Aussichtsplattform zu besuchen. Von der „Tower Bar“ in der Nähe der Landungsbrücken hat man ebenfalls einen wunderbaren Blick über Hamburg.

An diesem Tag sind wir alleine zu Fuß 13 km quer durch Hamburg gelaufen. Entsprechend froh waren wir, als wir abends die Füße hochlegen konnten.

Unser Programm für Freitag bestand aus dem Besuch des Speicherstadtmuseums und der Speicherstadt. Nach dem Frühstück machten wir uns mit der U-Bahn und dem Bus auf den Weg zum Museum. Das Speicherstadtmuseum berichtet über die Entstehung der Speicherstadt, das Leben der Arbeiter dort und auch über Themen wie Kaffeeanbau. Die Mädchen erkundeten die verschiedenen Themen anhand verschiedener Rätsel und hatten eine Menge Spaß. Anschließend haben wir uns die Speicherstadt noch live angeschaut.

Da auch an diesem Tag das Wetter ziemlich schlecht war, verbrachten wir den Abend in der Ferienwohnung und vertrieben uns die Zeit mit verschiedenen Spielen. Als wir am Montag und Dienstag vor dem Rathaus standen, waren wir alle beeindruckt von diesem Gebäude. Deshalb haben wir uns entschieden, am Samstag spontan an einer Führung durch das Rathaus teilzunehmen. Wir sind durch einige Räume des Rathauses gelaufen und uns wurde viel über die Geschichte des Gebäudes und der Stadt Hamburg erzählt. Das Highlight war die Besichtigung des Festsaales. Ein Raum, der über 40m lang ist und an dessen Decke drei 1,2t schwere Kronleuchter hängen.

Praktischerweise befindet sich das Rathaus in unmittelbarer Nähe zur Europa Passage und der Mönckebergstraße. Einer ausgiebigen Shoppingtour stand also nichts im Weg. Außerdem haben wir in den Geschäften Schutz vor dem Regen gefunden.

Was sollte man machen, wenn man an einem Sonntag in Hamburg ist? Den legendären Fischmarkt besuchen. Das hatten wir vor. Morgens um 4.30Uhr schellte der Wecker, doch schnell war klar, dass das Wetter noch viel schlechter war als an den letzten Tagen. Herbststurm „Herwart“ wütete und machte den Besuch des Fischmarktes unmöglich.

Als sich das Wetter im Laufe des Tages besserte, fuhren wir zuerst zum Bahnhof. Übers Internet hatten wir erfahren, dass wegen des Sturmes einige Züge nicht fuhren. Da wir am nächsten Tag mit dem Zug wieder abreisen wollten, wollten wir uns bei der Deutschen Bahn erkundigen. Am Bahnhof angekommen, erwarteten uns zwei unfassbar lange Schlangen, die zum Schalter der Deutschen Bahn führten. Wir entschieden uns dann dafür, uns Informationen über die Hotline der Deutschen Bahn zu besorgen, aber leider konnte uns wegen unserer Zugverbindung noch keine Auskunft gegeben werden.

Wir beschlossen den restlichen Tag am Hafen zu verbringen und uns ein Bild von den Sturmschäden zu machen. Abends war dann klar, dass unser Zug am nächsten Tag nicht fahren wird. Nach kurzem Austausch mit unseren Kollegen, stand fest, dass sich unser lieber Frank (Hausleitung der AWG Amalienstraße) am nächsten Morgen mit dem Auto auf den Weg machen wird, um uns in Hamburg abzuholen.

Unseren letzten Abend verbrachten wir dann noch mit Koffer packen, aufräumen und putzen und ließen bei einem Stück Pizza die Woche Revue passieren.

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Besuch der Essener Motorshow

Auch in diesem Jahr hatten wir das Vergnügen, acht Ehrenkarten vom Veranstalter der Essener Motor Show gesponsert zu bekommen. Voller Vorfreude sind wir, sechs Jugendliche und zwei Betreuer, dann endlich am Samstag, den 02.12.217, morgens um 10 Uhr Richtung Essen aufgebrochen. Gerüstet mit einem kleinen Frühstück für den Tag, gab es auf der Hinfahrt nur ein Thema: „Autos“.

Dementsprechend groß war auch die Freude bei der Ankunft in Essen. Nach einer kurzen Besprechung, bzw. zeitlichen Planung, haben wir die Messe in zwei Gruppen erkundet und genossen.

Neben vielen Raritäten und aufwendig bearbeiteten Show-Cars, waren für die Jugendlichen aber auch die schönen Hostessen immer wieder ein Foto wert.

Parallel zu den ganzen Schönheiten, gab es aber auch viel Interessantes und Neues zu entdecken. So hatten die Teilnehmer die Möglichkeit die Bundeswehr, als auch andere seltene Exponate zu erleben.

Bei einer entsprechenden Veranstaltung konnten natürlich auch der Rennsport und dessen Adrenalinschübe nicht fehlen.

Nach sechs Stunden, vielen Schritten, noch mehr Eindrücken, tausenden Fotos und vielen gesammelten Postern, sind alle Teilenehmer begeistert und zufrieden nach Hause gefahren.

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Sommerfest der AWG Amalienstraße

Die Wochen und Tage der Vorbereitung haben sich gelohnt! Für das diesjährige Sommerfest der AWG Amalienstraße hatten alle fleißig mitangepackt: Der Rasen wurde gemäht, Unkraut gezupft, Spiele vorbereitet, Einkäufe getätigt und Tischdeko gebastelt.

Als es am 2.9. dann soweit war, spielte auch das Wetter mit und wir haben uns über viele tolle Gäste gefreut. Gemeinsam machten wir Stockbrot und spielten Spiele, wie Rasentwister und Dosenwerfen.

Neben köstlichen Leckereien vom Grill und frischen Salaten, war der selbstgebackene Kuchen auch dieses Jahr wieder ein Highlight.

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Spieglein Spieglein an der Wand, Lieberhausen wird zum Märchenland

Es waren ein mal sieben Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren, die sich im Sommer 2017 zusammen mit zwei Erzieherinnen auf den Weg nach Lieberhausen machten, um eine Woche im Märchenwald zu verbringen. Ihre Erlebnisse haben sie in einem Tagebuch festgehalten, das hier zu finden ist!

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Segelfreizeit Osterferien 2017

Am Samstagmorgen packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf in Richtung Ijsselmeer. Gegen 12:30 Uhr erreichten wir unseren neuen Heimathafen in Andijk. Bevor wir aber das Schiff beladen konnten, musste noch der Mast aufgebaut werden. Da alle tatkräftig mithalfen, ging dies aber schnell.

Anschließend kamen unsere Sachen in die verschiedenen Kajüten. In der Folge gab es jedoch einige Probleme mit den Wanten, die uns den Start des Segelns leider verzögerten. Dadurch ließen wir uns die schönen ersten Momente jedoch nicht vermiesen und machten das Beste aus dem ersten Tag. Ob spannende Duelle an der Tischtennisplatte, Fußballtennis oder ein paar Turnübungen, langweilig wurde es nicht. Gegen Abend hin beschäftigten wir uns dann mit der Zubereitung des Abendessens. Nach gefühlt einer Tonne Nudeln und Hackfleisch, machten wir es uns an Deck gemütlich und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.

Am zweiten Tag im wunderschönen Holland machten wir uns auf den Weg in Richtung Amsterdam. Das Wetter trug seinen Teil zu der sehr guten Stimmung bei. Gemeinsam erlebten wir einen wunderschönen Tag im sonnigen Amsterdam, wo es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Bevor wir uns, nach wundgelaufenen Füßen, zurück in den hemischen Hafen machten, ließen wir es uns nochmal richtig gut gehen und kehrten in ein sehr gemütliches Restaurant ein. Zwar war die Kost nicht klassisch Holländisch, dennoch aber sehr lecker. Im Heimathafen angekommen, sollte der Tag noch ein richtiges Highlight bieten: Drei unserer
Jungs sprangen ins eiskalte Ijsselmeer.

Am dritten Tag konnten wir aufgrund von kleinen Schwierigkeiten noch nicht in See stechen. So wurde dann ganz schnell aus einem Segeltag ein Spiel-, Einkauf-, Fussballtag. Völlig erschöpft kamen wir am frühen Abend zurück zum Schiff. Nach einem ausgiebigem Abendessen und einer „Spielsession“ „Wizzard“, machten wir uns auf den Weg in unsere Kojen. Denn am folgenden Tag wollten wir endlich unser Schiff zum schaukeln bringen.

Nach einem hastigen Frühstück und voller Vorfreude legten wir unsere Schwimmvesten an und machten unser Schiff klar zum ablegen. Auch heute belohnte uns das Wetter mit einer lachenden Sonne, aber dennoch genügend Wind, um ordentlich „Speed“ zu bekommen. Wir nahmen Kurs auf Richtung Medemblik. Während einige die frische Luft an Deck genossen, tummelten sich ander unter Deck und spielten „Segelschiffe versenken“.

In Medemblik angekommen, und nachdem wir alles standegemäß vertaut hatten, durchstöberten wir etwas das kleine Städtchen. Denn für einige war Medemblik „Neuland“. Gegen Abend hin suchten wir uns dann erneut einen Fussballplatz, um eine Revanche auszuspielen, damit der Stachel bei der Verlierermannschaft vom letzten Duell nicht zu tief saß.

Für den Mittwoch gabe es leider eine Unwetterwarnung über dem Ijsselmeer, dementsprechend hatten wir einen Ausflug mit einer Fähre nach Enkhuizen geplant. Diese trotzte nämlich dem Wind und Wetter etwas besser als unser „Segelschiffchen“.

Auf der Fähre bekamen wir die Ehre uns den Maschinenraum ansehen zu dürfen. Dass es eine sehr alte Fähre war, wurde auch hier schnell klar. Der Kapitän schilderte uns sehr bildlich, dass ein heutiger Motor, der so eine Leistung hat, ungefähr so groß ist wie ein Automotor.

In Enkhuizen angelegt, schlenderten wir ein wenig durch das kleine Städtchen, bis der Hunger uns in eine echte holländische Pommesbude trieb. Satt und zufrieden ging es dann mit dem Zug in das etwas größere Städtchen Hoorn. Aber da allen sehr kalt war, hielten wir uns dort nicht lange auf. Zudem waren alle heiß darauf, Borussia Dortmund siegen zu sehen und wir setzen uns in den Bus um zurück nach Medemblik zu fahren. Das mit dem Siegensehen klappte dann leider nicht so gut, dennoch hatten wir einen schönen Abend und freuten uns auf den letzten Segeltripp am morgigen Tag.

Der letzte Tag brachte tolles Wetter mit sich und machte uns den Abschied noch schwerer. Nachdem sich alle frisch gemacht hatten und das Frühstück verzehrt war, hissten wir die Segel. In Andijk angekommen, war die Begeisterung groß, denn es ging ans Aufräumen, sauber machen und Taschen packen. Doch auch dies meisterten wir als Crew vorbildlich. Dementsprechend konnten wir am Vormittag die Heimreise antreten und kamen am Nachmittag müde, aber gut gelaunt, in der AWG Amalienstraße an.

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Projekt „Kräutergarten“

Bei dem Projekt wurde gemeinsam mit den Bewohnern der Schüleretage ein Kräuter- und Gemüsebeet angelegt. Die Jugendlichen wurden dabei von einem Erzieher betreut, der in unserem Haupthaus sein Anerkennungsjahr absolviert hat. Das Beet wurde angelegt, um gegen den heutigen Massenkonsum, und der damit verbundenen Wegwerfmentalität, entgegenzuwirken.

Das Ziel war, den Jugendlichen einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln nahe zu bringen und auf eine gesunde Ernährung zu achten. Das Beet ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Gruppe und wird bei gemeinsamen gruppenpädagogischen Kochangeboten genutzt.



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Lieberhausen Osterferien 2017

Tag 1 (17.04.)
Der Tag begann mit der Stauschau im Radio, welche einen 10 km langen Stau wegen plötzlichen Schneefalls ankündigte. Schnell mussten noch Schal, Mütze und Handschuhe in den fertig gepackten Koffern untergebracht werden. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto weißer wurde die Umgebung.

Gleich nach der Ankunft wurden die Koffer ins Haus gebracht und wir rüsteten uns für die kalte Umgebung und erkundeten diese dann auch gleich. Eine mehrere Kilometer lange Wanderung stand bevor. Leider war es für den frisch gefallenen Schnee zu warm und dieser schmolz sehr schnell wieder.

Nachdem wir dann nach einiger Zeit zurück am Haus waren, haben wir das Abendessen zubereitet und den ersten Tag in Ruhe ausklingen lassen.

Tag 2 (18.04.)
Der Tag begann mit einem leckeren und ausgewogenen Frühstück. Danach hieß es Taschen packen für einen Ausflug ins GumBaLa, einem Schwimmbad in Gummersbach. Dort verbrachten wir den ganzen Tag. Sowohl die Kinder, als auch die Pädagogen, hatten dort sehr viel Spaß beim Wettschwimmen, auf der Wasserrutsche und bei Wasserspielen mit Bällen. Da so viel Spaß und Bewegung hungrig machen, haben wir einen kleinen Imbiss eingenommen.

Als wir abends dann frisch geduscht wieder im Haus waren, wurde das Essen vorbereitet. Nudeln mit Bolognese-Sauce. Die Kinder halfen natürlich tatkräftig. Auch wurde noch ein leckerer Apfelkuchen gebacken, um die kommenden Tage immer etwas Süßes zu haben, was man mitnehmen konnte.

Dann wurde sich noch zusammengesetzt, um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.

Tag 3 (19.04.)
Am dritten Tag konnten wir uns morgens ein bisschen mehr Zeit lassen. So wurde ganz in Ruhe gefrühstückt und danach haben alle zusammen noch etwas Zeit zusammen mit Spielen im Wohnzimmer verbracht. Nach einem kleinen Snack am Mittag, sind wir dann nach Gummersbach in die Stadt gefahren. Dort haben wir uns die Innenstadt angeschaut und die Kinder konnten anschließend in zwei Gruppen die Stadt auf eigene Faust erkunden. Nach zwei Stunden haben wir uns alle wieder getroffen.

Da die Kinder auch Postkarten verschicken wollten, starteten wir eine kleine Schnitzeljagd durch Gummersbach. Nachdem wir dann endlich Postkarten gefunden und gekauft hatten, mussten wir ein Postamt finden. Nach einer längeren Suche sind wir an einem Kiosk fündig geworden, in dem wir Briefmarken erwerben konnten. Da es an diesem Tag sehr kalt war, waren die Kinder auch wieder froh, als wir zurückgefahren sind.

Nach einem leckeren Abendessen hieß es dann Spielezeit für alle. Es wurden gemeinsam Twister, die Werwölfe vom Düsterwald und andere Spiele gespielt. Die Kinder hatten dabei sehr viel Spaß und nachdem die Zeit wie im Flug verging, sind wir alle schnell ins Bett, da der morgige Tag etwas früher losgehen sollte.

Tag 4 (20.04.)
Heute hieß es etwas eher aus den Betten. Denn es Stand der Besuch des Affen- und Vogelparks in Reichshof an. Nach einer relativ kurzen Anreise hieß es erst einmal warten bis wir die Eintrittskarten erwerben konnten. Dann ging es auch schon los. Durch den Tierpark, mit vielen verschiedenen Tieren und Gehegen und anschließend in den Indoorbereich. Beide Bereiche erfüllten den Tag mit vielen Anforderungen und Erlebnissen, die den Kindern sehr viel Spaß bereiteten.

Da dies der letzte volle Tage in Lieberhausen war, haben wir uns dazu entschieden Pizza zu bestellen. Dies stieß natürlich auf viel Begeisterung. Am Abend wurden wir wieder spielerisch aktiv. Twister und die Werwölfe vom Düsterwald, wurden ausgiebig gespielt. So konnten einige Kinder, aber auch die Pädagogen zeigen, welche akrobatischen Fähigkeiten in ihnen stecken.

Tag 5 (21.04)
Der letzte Tag bricht an. Nach dem vorherigen abenteuerlichen und vollgepackten Tag, haben wir etwas später gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben die Kinder dann ihre Koffer wieder gepackt und sich frisch gemacht. Dann haben alle tatkräftig das Haus auf hochglanz gebracht. Gemeinsam wurden die Betten neu bezogen und die Schlafräume abgestaubt und gefegt. Die Bäder wurden gereinigt und die Fliesenböden gewischt. Alle Kinder haben tatkräftig geholfen und nach dem alles fertig war, haben wir die Heimreise angetreten.

Lieberhausen ade! Bis Bald!

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Düsseldorfer Brückenlauf

Mit einer, wegen Krankheiten dezimierten, Gruppe haben wir am Sonntag am „Brückenlauf“ in Düsseldorf teilgenommen. Insgesamt haben über 1100 Teilnehmer die Ziellinie erreicht, die Schnellsten bereits nach etwas mehr als fünfzehn Minuten.

Da konnten wir leider nicht mithalten. Doch durch das regelmäßige Training fiel uns die Distanz von 5km wesentlich leichter, als noch zu Jahresbeginn. Dementsprechend haben sich die Zeiten der teilnehmenden Jugendlichen deutlich verbessert, sodass wir in der Teamwertung mit insgesamt 74 Teams einen sehr beachtlichen 5. Platz belegt haben.

Unser Respekt gilt den Jugendlichen, die sich Woche für Woche, trotz des eher schlechten Wetters, zum Lauftraining aufraffen. Das Laufen in einer großen Gemeinschaft und die Anfeuerungen am Straßenrand boten eine schöne Abwechslung und die Verbesserung der Leistung belohnte uns für die Anstrengungen im Training.

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United with Music and Respect

Zwei Jugendliche unserer Einrichtungen haben mit Unterstützung eines Pädagogen der Jugendheimstätten an dem Projekt „United with Music and Respect“ teilgenommen. Dabei enstand das Lied „Wir sind Menschen“, bei denen die Jugendlichen den Gesangs- und Schlagzeugpart übernommen haben.

Das Lied wurde professionell im Tonstudio aufgenommen und im Rahmen der Veranstaltung „United with Music and Respect“ am 15. März live in der Hochschule Düsseldorf gespielt. Nun ist es auch online zu sehen, hinterlegt mit einigen Impressionen der Jugendheimstätten aus den letzten Jahren.



Der Liedtext zum Song:

Wir sind Ausländer in Duisburg Hochfeld und machen Baby was uns gefällt.
Auch wenn ihr uns noch nicht so kennt, bald rocken wir die ganze Welt.
Wir kamen her von überall und sitzen nun im selben Stall.
Nach der Schule in die Stadt dort checken wir die Mädels ab.

Wir sind Menschen

Wir hatten einen langen Weg und wollten, dass es uns besser geht.
Wir wollten kein Blut sehen!
Wir wollten einfach überleben.
Jetzt schau mich nicht so an. Ich bin doch wie Jedermann.
Stellt euch nicht so an! Take my hand let`s have some fun!

Wir sind Menschen

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Hardter Karnevalslauf 2017

Am Samstag, den 25.02.2017, haben sechs Jugendliche aus unserem Haupthaus „Zeppelinstraße“ an einem 5 km Lauf in Mönchengladbach teilgenommen.

Bereits Wochen vorher haben wir damit begonnen, uns auf den Wettlauf vorzubereiten. Jeden Montag sind wir, egal ob es kalt war oder geregnet hat, an der Regatta-Bahn oder Sechs-Seen-Platte laufen gegangen. Einige Teilnehmer waren schon fit, weil sie in ihrer Freizeit Fußball spielen oder andere Sportarten ausüben. Es gab aber auch Teilnehmer, die hierdurch mit dem Sport begonnen haben.

Kurz vor dem Start machte sich etwas Aufregung unter den Jugendlichen breit, war dies doch ihr erster „Wettkampf“. Doch der Lauf war gut organisiert und auch das Wetter spielte mit. Und mit dem Start verging augenblicklich auch die Nervosität. Jeder Jugendliche ist während des Laufes an seine Grenzen gegangen und so beglückwünschen wir alle Teilnehmer zu ihren tollen Leistungen.

Ergebnisse, Zielfotos und weitere Impressionen gibt es unter der Homepage des Veranstalters: www.lg-moenchengladbach.de

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Berichte aus den Jahren vor 2017 sind online nicht mehr verfügbar.

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