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10. Feb. 2019

Der Verein Jugendheimstätten Niederrhein e.V. ist ein freier Träger der stationären Jugendhilfe mit Standorten in Duisburg und Dinslaken.

Der Gründer unseres Vereins, Dr. Hartmut Schneider, hat Anfang der 1950er-Jahre Leitgedanken und Methoden vorgezeichnet, die in unserer pädagogischen Arbeit bis in die Gegenwart hinein Bestand behalten haben.

Sie prägen die Grundhaltung unserer Einrichtung an den verschiedenen Standorten und bilden den Leitgedanken unseres täglichen Handelns.

Leitgedanken

In ihrem sozialpädagogischen Selbstverständnis gehen die Jugendheimstätten Niederrhein e.V. von einem christlich geprägten, humanistischen Gesellschaftsbild aus, wobei die Prinzipien des Grundgesetzes unbedingte Verpflichtungen unseres Handelns sind. Toleranz und Solidarität sind zwei besondere Grundpfeiler unseres Menschenbildes.

Dreh- und Angelpunkt unserer sozialpädagogischen Bemühungen ist es, die individuelle Entwicklung des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen zu fördern. Wir stärken die Persönlichkeit der jungen Menschen, sodass sie lernen, ihr Leben eigenverantwortlich und erfolgreich zu gestalten.

Dies geschieht in einem wechselseitigen Prozess zwischen Fachkräften und Bewohnern einerseits und dem Einzelnen und seiner Bezugsgruppe andererseits. Deshalb gehen wir prinzipiell von den biografisch mitgebrachten Potenzialen und Kompetenzen aus, die das Kind oder der Jugendliche als Individuum bereits in sich trägt. Diese gilt es in einem vom Kind oder Jugendlichen selbst mitgestalteten aktiven dialogischen Prozess zu entfalten.

Erziehung soll also nicht verstanden werden als eine Technik von Erzie-hungsmethoden, die den Einzelnen nur zum Objekt der Bemühungen macht. Das Verhältnis der Fachkräfte zum Kind oder Jugendlichen ist geprägt von Akzeptanz, Wertschätzung und behutsamer, anregender, manchmal auch fordernder, vor allem aber fördernder Begleitung.

Wichtig ist es, Entwicklungspotenziale freizusetzen, Lebensentwürfe zu initiieren und Verantwortung für die eigene Lebensgestaltung des Jugendlichen zu wecken und dies gerade auch im partnerschaftlichen oder sozialen Kontext.

Seit nunmehr über 60 Jahren verwirklichen wir in der pädagogischen Praxis kontinuierlich Hartmut Schneiders Ideen zur „Pädagogik des Abenteuers“ und „Ganzheitlichen Jugendbildung an der Antike“.

Hilfsangebote

Die Adressatinnen und Adressaten der vorwiegend stationären Leistungsangebote unserer Einrichtung der Hilfen zur Erziehung sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einem speziellen Hilfebedarf. Es geht uns um die effektive Umsetzung der im Hilfeplanverfahren vereinbarten Ziele und um die gelingende Persönlichkeitsentwicklung unserer Bewohner und Bewohnerinnen.

Weiterhin geht es uns ganz besonders darum, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Wohngruppen „ein Zuhause haben“ und nicht nur in unseren Wohngruppen leben. Die subjektiv empfundene Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen und ihre persönliche Zufriedenheit sind ein wichtiger Maßstab unseres professionellen Handels.

Gleichwohl wollen und müssen wir als Jugendhilfeeinrichtung den Kindern und Jugendlichen notwendige Grenzen aufzeigen, Richtungen vorgeben und Handlungsmaßstäbe setzen, also Lerngelegenheiten zu sozialen Auseinandersetzung geben und Bildungsangebote zur sozialen, schulischen und beruflichen Integration bieten. Unsere Kinder und Jugendlichen sind die direkten Empfänger unserer Hilfen. Ihr Wohl und die förderliche Ent-wicklung unserer Bewohnerinnen und Bewohner hat für uns oberste Priorität.

Kunden sind für uns auch die Kostenträger, d.h. die Jugendämter. Auch ihren Bedürfnissen und Anforderungen müssen und wollen wir Rechnung tragen. Die Jugendämter sind, vertreten durch den fallführenden Allge-meinen Sozialen Dienst unsere konkreten, unmittelbaren Kooperationspartner.

Partizipation

Teilhabe und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen ergeben sich für uns als Selbstverständlichkeit auf der Basis des von uns formulierten Menschenbilds und der sich daraus ergebenden Grundhaltung im pädagogischen Prozess. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner verstehen wir als Mitgestalter in den Wohngruppen. Im dialogischen Prozess mit allen Beteiligten vollzieht sich die Gestaltung des Alltags und somit ein fortwährendes partizipatives Miteinander.

Wir wollen Menschen für ihre Zukunft beraten, begleiten und betreuen und bieten umfassende, individuelle und lösungsorientierte Hilfen zur Selbsthilfe.

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