Die Osterferien haben wir in diesem Jahr ganz bewusst genutzt, um den Jugendlichen Abwechslung, Erlebnisse und kleine Auszeiten vom Alltag zu ermöglichen – gerade weil eine größere Freizeit diesmal nicht stattfindet. Umso wichtiger war es uns, kleine Highlights zu schaffen, die in Erinnerung bleiben.
Bereits in der vergangenen Woche stand ein Ausflug in den Nordpark an. In ruhiger Atmosphäre haben wir gemeinsam einen ausgedehnten Spaziergang gemacht, die besondere Abendstimmung genutzt und Fotos in einer wirklich schönen Kulisse aufgenommen. Die Stimmung war entspannt, fast schon entschleunigend. Es ging nicht um Programm oder Action, sondern bewusst darum, runterzukommen, Gespräche zu führen, auch mal nebeneinander her zu laufen und einfach den Moment zu genießen. Für viele Jugendliche sind genau diese ruhigen Settings ungewohnt – aber gleichzeitig unglaublich wertvoll, um zur Ruhe zu kommen und sich selbst wieder ein Stück besser wahrzunehmen.
Heute am 08.04.2026 folgte dann ein ganz anderes Highlight: ein Tagesausflug an die Nordsee mit einem Zwischenstopp bei der Seehundauffangstation. Die Jugendlichen konnten die Tiere aus nächster Nähe beobachten, bei der Fütterung zusehen und sich spielerisch mit dem Thema Meeresschutz auseinandersetzen. Besonders eindrücklich war dabei zu sehen, wie verletzlich die Tiere sind und warum Schutzmaßnahmen so wichtig sind. Solche direkten Erfahrungen bleiben einfach besser hängen als jedes Gespräch im Gruppenraum.
Im Anschluss ging es weiter an den Strand. Weite, Wind und Bewegung – genau das Richtige nach dem ersten Programmpunkt. Ein echtes Highlight war das Drachensteigen: Für viele tatsächlich das erste Mal. Anfangs noch etwas unsicher, aber nach kurzer Anleitung waren die Drachen stabil in der Luft und hielten sich über eine Stunde am Himmel. Ein einfacher, aber richtig schöner Moment, der für viel Freude, Stolz und auch Gemeinschaft gesorgt hat.
Die Rückfahrt hatte dann noch einen kleinen „Spannungsbogen“ eingebaut – der Tank war nämlich deutlich optimistischer geplant als nötig. Wir sind also mit einer guten Portion Vertrauen und einem Auge auf die Tankanzeige gestartet. Aber: alles entspannt geblieben, ruhig durchgezogen und am Ende sicher angekommen – inklusive kleiner Erleichterung im Bus.
Fazit: Zwei ganz unterschiedliche Ausflüge – einmal ruhig und entschleunigend im Nordpark, einmal aktiv und erlebnisreich an der Nordsee. Genau diese Mischung macht Ferien für unsere Jugendlichen wertvoll: Erlebnisse schaffen, Gemeinschaft stärken und zwischendurch einfach mal die Seele baumeln lassen.













